Vortrag ‚A Careless Constructed Machine of Violence. Polycrisis, Technorationality and AI-Based Warfare‘

Der Vortrag analysierte die Entwicklung, die epistemische Logik und die Materialität KI-basierter Kriegsführung sowie deren Konsequenzen anhand von Beispielen aus dem US-amerikanischen „Krieg gegen den Terror“ und dem Gaza-Krieg. Außerdem wird sie Europas hochtechnologischen militärischen KI-Aufbau erörtern, und zwar als Reaktion nicht nur auf Russlands Krieg gegen die Ukraine, sondern auch auf die sich wandelnde multipolare Welt und ihre sich beschleunigende Polykrise.

Aufsatz in ‚Kriegsuntüchtigkeit als Chance. Essays gegen den Krieg und für zivile Konfliktlösung‘ erschienen

Am 19. März 2026 ist ein Aufsatz ‚Kriegsmatrix. Männliche Hegemonie, martialische Epistemologie und experimentelle KI-Kriegsführung.‘ erschienen in: Hermann Theisen (Hg.): Kriegsuntüchtigkeit als Chance. Essays gegen den Krieg und für zivile Konfliktlösung. Heidelberg 2026, 81-90.

Krieg und Kriegsgefahr bestimmen unsere Zeit, während die klimapolitischen Hiobsbotschaften kaum nachhaltige Folgen haben. In dieser Anthologie kommen Autor*innen aus sehr unterschiedlichen Disziplinen und Lebenswelten zu Wort. Sie gehen in ihren Essays der Frage nach, warum wir explizit kriegsuntüchtiges Denken und Handeln brauchen, um die Krisen unserer Zeit zu bewältigen. Was alle Autor*innen verbindet, ist die tiefe Überzeugung, dass Kriege nicht zu rechtfertigen sind und die globalen Probleme unserer Zeit nur auf zivile Weise verstanden und gelöst werden können, denn Louis Lecoins Kritik am Krieg gilt bis heute: Selbst wenn man mir beweisen würde, dass mein Ideal durch einen Krieg verwirklicht werden könnte, würde ich immer noch Nein zum Krieg sagen. Denn man baut keine menschliche Gesellschaft auf Leichenbergen auf.

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